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INKA-Paletten

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INKA Paletten

INKA Paletten sind wiederverwendbare Holzeinwegpaletten. Sie werden aus Holzspänen, Industrierestholz, Abfällen der Sägewerke und alten Holzpaletten hergestellt. Alle diese "Abfälle" sind der Rohstoff für die INKA Paletten. Die Holzreste werden geschreddert und bei ca. 150° C getrocknet. Bei einer Restfeuchtigkeit von nur noch 4% wird den Spänen eine Harnstoffharzmischung zugefügt. Nachdem dieses spezielle Harz aufgetragen ist, werden die späteren INKA Paletten in Stahlformen gegeben und unter 90 Bar Druck bei 220° C in diese Formen gepresst. Nach diesem Vorgang sind die INKA Paletten fertig. Durch dieses Verfahren sind diese Paletten frei von Insekten, Eiern und Larven.

Im Gegensatz zu anderen Holzpaletten haben INKA Paletten einen geschlossenen Boden und sind so noch besser gegen Nässe und Schmutz von unten geschützt. Weil die Paletten auch ohne Schrauben und Nägel hergestellt werden und die Ecken abgerundet sind, entstehen im Umgang mit diesen Paletten auch sehr viel weniger Verletzungen. Die konische Fußform sorgt für eine große Platzeinsparung, da die INKA Paletten vor und nach Gebrauch ineinander gestapelt werden können. Zudem wiegen sie erheblich weniger als andere Paletten und können dennoch mehrmals benutzt werden.

Bei der Luft-, Schiffs- und LKW-Fracht sind diese Paletten in einem ständigen Gebrauch und ein fester Bestandteil sämtlicher Sendungen geworden. Durch die raumsparenden Abmessungen und das leichte Gewicht haben sie, gegenüber anderen Paletten entscheidende Vorteile. Trotz dieses niedrigen Gewichts weisen die Paletten eine statische Belastbarkeit, je nach Größe, von 250 bis 1250 kg auf. Durch die verschiedenen Größen kann die Raumausnutzung optimal gestaltet werden. Das spart nicht nur Transportkosten, sondern ist zudem auch gut für die Umwelt.

Es gibt die INKA Paletten in gängigen, verschiedenen Abmessungen: 400x600mm (1/4 Format), 400x800mm (1/3 Format), 600x800mm (1/2 Format), 760x1140mm (Container Format), 800x1200mm (Euro Format), 1000x1200mm (Industrie Format) und im gängigen 1140x1140mm Container Format. Durch diese vielen Vorteile werden diese Paletten sehr häufig für den Export genutzt, was sich geradezu anbietet. Da es sich nicht um Massivholzpaletten handelt, wird für diese Paletten kein Pflanzengesundheitszeugnis erforderlich und sie fallen damit nicht unter die anwendbaren Bestimmunen für Massivholz.

Gerade für den Export ist das eine sehr wichtige Tatsache, können die Kosten doch so deutlich gesenkt werden. Im Exportbereich werden die INKA Paletten deshalb gern für Länder wie Australien, Südafrika, USA, Neuseeland, Mexiko, China, Taiwan und Kanada eingesetzt.

Bereits seit rund vierzig Jahren kommen die INKA Paletten zum Einsatz und sind im Laufe der Zeit immer bekannter und beliebter geworden. Güter jeder Art können auf diesen Paletten transportiert werden. Auch die Umweltfreundlichkeit hat den Bekanntheitsgrad dieser Paletten, gerade auch in den letzten Jahren, weiter gesteigert.

Die Zertifizierung durch die PEFC hat ihr Übriges dazu beigetragen. Mit dem PEFC-Siegel wird nachgewiesen, dass die Holzprodukte nachweislich aus ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammen und zu 100% biologisch abbaubar sind. Es wird dabei auch die komplette Herstellungskette überprüft, bis zum Endprodukt hin. Auch die Entsorgung der INKA Paletten ist kostenlos, da sie zum Altholz gezählt werden.

Zu guter Letzt kann man die Paletten, nachdem sie geschreddert wurden, sogar noch als Bodendünger einsetzen. Das schont die Umwelt und spart natürliche Rohstoffe ein.

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