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Backtrennpapier

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Backtrennpapier

Es war ein weiter Weg von der ersten Papyrusrolle bis zu dem Backtrennpapier, wie es heute Verwendung findet. Die Anfänge des Papiers lassen sich bis in das Jahr 200 v. Chr. zurückdatieren. Während Papier früher noch ausschließlich aus abgetragener Kleidung produziert wurde, forderte der steigende Bedarf schnell eine Alternative. Die Papiergewinnung aus Zellstoff  löste im 19. Jahrhundert die Herstellung aus Leinen ab. Das Backtrennpapier oder auch Backpapier genannt, kam jedoch erst im Jahre 1963 in Deutschland auf den Markt.

Während das handelsübliche Papier vorrangig zum Beschreiben oder Basteln genutzt wird, dient Backtrennpapier dazu, das Zusammenkleben von Lebensmitteln und Backblech während des Backvorganges zu verhindern. Um dieses zu erreichen, wurde vor Erfindung des Backpapiers das Backblech mit zusätzlichem Fett bestrichen. Dennoch geschah es häufig, dass Backwaren zerbrachen oder sich nicht vom Blech lösen ließen. Außerdem hatte diese Form des Backens meist mühevolles Säubern des Backbleches zur Folge, welches durch die hohe Hitzeentwicklung eine dunkle Verfärbung annahm.

Das überschüssige Fett wurde ebenfalls durch die aufliegenden Lebensmittel absorbiert. Seit der Verwendung von Backtrennpapier entfallen diese unerwünschten Nebeneffekte und eine zusätzliche Fettzugabe ist nicht mehr erforderlich. Durch den Einsatz von Trennpapier ist somit auch ein kalorienfreundlicheres Backen möglich.

Backtrennpapier besteht aus hochverdichteten Zellulosefasern. Diese werden zu Papier verarbeitet und mit einem hauchdünnen Silikonfilm beschichtet, der das spätere Anbacken der Lebensmittel erschwert. Der Vorteil ist, dass dieses Material geruchs- sowie geschmacksneutral ist und somit keine Veränderungen am Backgut eintreten. Ebenfalls reagiert das Trennpapier durch diesen Schutzfilm fett- und wasserabweisend.

Bei sachgemäßer Verwendung bestehen keine gesundheitlichen Risiken für den Verbraucher. Die verwendete Beschichtung ist lebensmittelecht und unbedenklich. Backpapier ist bei maximalen Temperaturen von 180-200°C hitzebeständig und ist nicht für die Verwendung mit offenem Feuer bestimmt. Durch diese besonderen Eigenschaften eignet sich das Trennpapier vornehmlich für den Einsatz im Ofen sowie in der Mikrowelle.

Neben der hauptsächlichen Verwendung als Trennmaterial zwischen Backgut und Backblech, wird Backtrennpapier auch anderweitig eingesetzt. Durch seine antihaftbeschichtete Oberfläche ist es ebenfalls als Trennlage für Gebäck, zum Kühlen oder Einfrieren sowie zum Ausrollen von Teigware nutzbar.

In der Handhabung ist Backpapier kundenfreundlich und bedarfsorientiert.

Das Backtrennpapier wiegt 40 g/m² und hat die Maße 40x60 cm. Auch für größere Backbleche mit den Maßen 57x78 sowie 57x98 cm ist es erhältlich. Damit entspricht es den handelsüblichen Maßen eines deutschen Backbleches und muss nicht durch den Verbraucher zugeschnitten werden. Das Produkt ist in 1.000 Bogen unterverpackt.

Zum Gebrauch wird das Papier der Verpackung entnommen und auf ein Backblech entsprechender Größe gelegt. Das Backgut wird direkt auf das Papier gelegt. Eine weitere Vorbereitung, wie das Einfetten des Papieres, ist nicht notwendig. Während des gesamten Garungsprozesses verbleibt es auf dem Backblech. Nach dem Backen wird das Papier vom Backblech entfernt und dem Restmüll zugeführt. Es ist für die einmalige Verwendung bestimmt.

Aus Umweltschutzgründen wird das Backtrennpapier ungebleicht angeboten.

Neben der gewerblichen Nutzung in Bäckereien und Konditoreien findet Backtrennpapier seine Verwendung ebenso in der häuslichen Küche.

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