Vakuumschlauchbeutel, 90 µ - Breite 110 mm
Vakuumschlauchbeutel mit einer Breite von 110 mm und einer Folienstärke von 90 µ sind für Anwendungen konzipiert, bei denen Produkte etwas mehr Raum benötigen, ohne dass die Verpackung unnötig groß oder materialintensiv wird. Dieses Format schließt die Lücke zwischen kompakten Standardbreiten und deutlich voluminöseren Beuteln. Gefertigt aus nahtlos extrudierter Schlauchfolie verfügen diese Beutel ausschließlich über eine Bodennaht. Auf seitliche oder längs verlaufende Schweißnähte wird vollständig verzichtet. Die offene Oberseite wird erst im Verpackungsprozess nach dem Evakuieren der Luft thermisch verschlossen. Durch diese Konstruktion entsteht eine gleichmäßige Wandstärke über den gesamten Beutelumfang, was eine stabile Vakuumbildung, reproduzierbare Siegelergebnisse und eine hohe Prozesssicherheit gewährleistet.
Warum die Breite 110 mm praxisnah positioniert ist
Die Breite 110 mm wird häufig gewählt, wenn Produkte zwar breiter als klassische Standardformate sind, aber noch nicht den Platzbedarf großformatiger Verpackungen erfordern. In der Praxis bietet dieses Maß zusätzliche Toleranz bei der Produktplatzierung, ohne die Vorteile einer kompakten Vakuumverpackung aufzugeben. Dadurch lassen sich Produkte spannungsfrei einlegen, während gleichzeitig Faltenbildung und ungleichmäßige Druckverteilung vermieden werden. Diese Balance macht die 110-mm-Breite besonders interessant für Betriebe mit leicht variierenden Produktabmessungen.
Konstruktiver Aufbau und Verpackungsprinzip
Vakuumschlauchbeutel 90 µ werden aus einem endlos extrudierten Folienschlauch hergestellt, der nach der Extrusion in definierte Längen geschnitten wird. Eine Seite des Beutels ist dauerhaft als Bodennaht verschweißt, die gegenüberliegende Seite bleibt offen. Beim Verpacken wird das Produkt eingelegt, die Luft vollständig evakuiert und anschließend die offene Seite thermisch verschlossen. Da keine Seiten- oder Längsnähte vorhanden sind, verteilt sich der Unterdruck gleichmäßig über die gesamte Folienfläche. Gerade bei mittleren bis leicht größeren Breiten wie 110 mm sorgt diese Bauweise für eine stabile Umhüllung des Produkts ohne lokale Schwachstellen.
Materialaufbau und mechanische Eigenschaften
Der mehrschichtige PA-PE-Verbund kombiniert Barrierewirkung und Siegelbarkeit in einem Materialsystem. Die Polyamid-Schicht reduziert die Sauerstoffdurchlässigkeit und schützt den Verpackungsinhalt vor Oxidation. Die Polyethylen-Schicht sorgt für gleichmäßige, belastbare Schweißnähte und trägt zur Flexibilität des Beutels bei. Mit einer Gesamtstärke von 90 µ verfügen diese Vakuumschlauchbeutel über ausreichende Sicherheitsreserven für Produkte mit moderatem bis erhöhtem Gewicht oder leicht kantigen Oberflächen. Gleichzeitig bleibt die Folie flexibel genug, um sich eng an das Produkt anzulegen.
Typische Einsatzbereiche der Breite 110 mm
Vakuumschlauchbeutel 90 µ in 110 mm Breite werden häufig in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt, etwa für größere Fleisch- und Wurstportionen, breitere Käsezuschnitte oder portionsweise vorbereitete Lebensmittel. In handwerklichen Betrieben dienen sie als flexibles Standardformat für Produkte, die etwas mehr Platz benötigen als klassische Standardgrößen. Auch im Non-Food-Bereich kommen sie für technische Komponenten, Baugruppen oder Ersatzteile zum Einsatz, bei denen Schutz vor Feuchtigkeit, Staub und Sauerstoff erforderlich ist.
Wann ist 110 mm die richtige Wahl – und wann nicht?
Die Breite 110 mm ist ideal, wenn Produkte einen mittleren bis leicht größeren Querschnitt aufweisen und eine gewisse Toleranz bei der Platzierung erforderlich ist. Sie eignet sich besonders für Betriebe, die regelmäßig mit variierenden Produktdimensionen arbeiten. Weniger geeignet ist dieses Format bei sehr schmalen Produkten, da hier unnötige Folienreserven entstehen können, oder bei sehr voluminösen Produkten, die seitlich stark ausladen. In solchen Fällen sind schmalere oder deutlich breitere Beutelvarianten technisch sinnvoller.
Abgrenzung zu 100-mm- und 120-mm-Beuteln
Im Vergleich zur 100-mm-Variante bietet die Breite 110 mm mehr Spielraum bei der Produktaufnahme und reduziert das Risiko von Faltenbildung bei leicht größeren Querschnitten. Gegenüber der 120-mm-Ausführung bleibt der Beutel kompakter und unterstützt eine effizientere Vakuumbildung. Damit positioniert sich die 110-mm-Breite als sinnvoller Zwischenschritt für Anwendungen, bei denen Standardformate an ihre Grenzen stoßen.
Stichwortartige Vorteile
• Optimale Breite für mittlere bis leicht größere Produkte
• Nahtlos extrudierter Schlauch ohne Seiten- oder Längsnähte
• Bodennaht robust verschweißt für hohe Stabilität
• Folienstärke 90 µ für erhöhte Reiß- und Durchstoßfestigkeit
• Gleichmäßige Wandstärke für stabile Vakuumbildung
• Sehr gute Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere
• Zuverlässige Siegelbarkeit in Vakuumkammermaschinen
• Breites Einsatzspektrum in Food- und Non-Food-Bereichen
Passende Ergänzungen
Vakuumschlauchbeutel 90 µ – Breite 75 mm – kompakte Lösung für schmale Packgüter.
Vakuumschlauchbeutel 90 µ – Breite 90 mm – vielseitig für Standardformate mit geringeren Breiten.
Breite 100 mm – bewährtes Standardmaß für mittlere Produkte.
Breite 120 mm – etwas geräumiger bei variablen Produktquerschnitten.
Breite 150 mm – gut geeignet für größere Produktbreiten.
Breite 200 mm – passend für breite oder gebündelte Packgüter.
Breite 280 mm – breite Ausführung für robusteres Verpackungsformat.
Breite 400 mm – maximale Breite für großformatige Verpackungslösungen.
Häufig gestellte Fragen
Für welche Produkte eignet sich ein 110 mm Vakuumschlauchbeutel?
Er eignet sich für Produkte mittlerer bis etwas größerer Breite, bei denen kompakte, aber flexible Vakuumverpackung gewünscht ist, wie breitere Fleisch- oder Käseportionen oder technische Teile mit moderatem Querschnitt.
Warum ist die Folienstärke 90 µ bei 110 mm sinnvoll?
90 µ kombiniert hohe Durchstoß- und Reißfestigkeit mit notwendiger Flexibilität, um auch bei größerem Querschnitt mechanisch stabile Verpackungen zu gewährleisten.
Welche Maschinen sind für 110 mm-Beutel geeignet?
Vakuumkammermaschinen mit einstellbarer Siegelzeit und kompatibler Siegelbreite sorgen für gleichbleibend dichte Schweißnähte.
Wie wird die offene Seite verschlossen?
Nach dem vollständigen Evakuieren der Luft wird die offene Seite thermisch verschweißt, um eine dauerhafte, belastbare Versiegelung zu bilden.
Warum verzichtet dieser Beutel auf Seitennähte?
Ohne Seiten- oder Längsnähte entsteht eine homogene Wandstärke, die mechanische Belastbarkeit und Vakuumstabilität verbessert.
Können 110 mm-Beutel auch für schmalere Produkte genutzt werden?
Ja, solange der Querschnitt des Produkts nicht deutlich kleiner als die Beutelbreite ist, um Faltenbildung zu vermeiden.
Sind 110 mm-Beutel lebensmitteltauglich?
Ja, sie sind für den direkten Lebensmittelkontakt ausgelegt und entsprechen den gängigen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit.
Wie kann Faltenbildung minimiert werden?
Durch eine passende Beutelbreite, ruhige Produktplatzierung und korrekte Siegeleinstellungen lässt sich Faltenbildung reduzieren.
Welche Rolle spielt die Bodennaht?
Die Bodennaht ist die einzige feste Schweißstelle und besonders robust ausgeführt, um eine stabile Basis zu gewährleisten.
Wie wähle ich die richtige Beutelbreite?
Die Beutelbreite sollte so gewählt werden, dass sie möglichst dem Produktquerschnitt entspricht, um Materialeffizienz und stabile Vakuumbildung zu gewährleisten.




